Willkommen auf der Website des Grand Orient de Suisse

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Großer Orient
der Schweiz

Weisheit, Stärke, Schönheit

Gemeinsam für den Fortschritt der Menschheit

Eine liberale und adogmatische Obedienz

Der Schweizerische Grossorient gehört zur Strömung der liberalen Freimaurerei. Dieser Begriff bezieht sich weder auf eine politische Partei noch auf ein Wirtschaftssystem, sondern auf die absolute Gewissensfreiheit und damit auf die Ablehnung jeglichen Dogmatismus, sei er religiöser, philosophischer oder politischer Art. Diese Strömung wird daher unterschiedslos als liberal oder adogmatisch bezeichnet.

Als solche zeichnet sie sich durch eine weitgehende Autonomie der Logen aus, aus denen sie sich zusammensetzt. Die Freimaurerei erkennt alle Freimaurer an, unabhängig davon, welcher Obödienz sie angehören. Die Logen des GrossOrients der Schweiz sind frei, ob sie zum Ruhme des Grossen Baumeisters des Universums arbeiten wollen oder nicht. Dieser Begriff bezeichnet das schöpferische Prinzip der Welt, das oft mit dem Gott der Offenbarungsreligionen gleichgesetzt wird. Sie zwingen keinen Glauben auf und sind nicht gezwungen, die Bibel oder ein anderes sogenanntes „heiliges“ Buch auszustellen.

Darüber hinaus steht der Schweizerische Grossorient, eine männliche Obödienz, in ständigem Kontakt mit gemischten und weiblichen Obödienzen, und jede seiner Logen ist frei, Schwestern zu Besuch zu empfangen.

Schließlich beruht der Großorient der Schweiz wie alle liberalen Obödienzen auf der absoluten Gewissensfreiheit und tritt in dieser Eigenschaft zwei internationalen Organisationen bei: Clipsas (gegründet 1961), die etwa 100 Obödienzen aus allen Kontinenten vereint, und die Europäische Freimaurer-Allianz (gegründet 2004), der 35 Obödienzen aus Europa angehören.

Die GOS ist also eine freimaurerische Obödienz, die in unserer Welt voll etabliert ist.

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Die Logen

Die Freimaurerloge ist sowohl ein konstituierendes als auch ein zentrales Element einer Obödienz. Jede Loge funktioniert schematisch nach dem gleichen Ritual, dessen Ursprünge bis ins 18.

Die Obedienz

Der Schweizerische Grossorient ist eine 1959 gegründete Obödienz, die zur sogenannten „liberalen und adogmatischen“ Freimaurerei gehört, d.h. zur „absoluten Gewissensfreiheit“.

Internationale Organisationen

Von diesen internationalen Vereinigungen sind diejenigen zu nennen, bei denen der Schweizerische GrossOrient Mitglied ist: in der chronologischen Reihenfolge ihrer Gründung der CLIPSAS und die AME…

Die Verpflichtungen der GOS

Der Schweizerische GrossOrient ist wie alle liberalen Freimaurerorden in der heutigen Zeit verankert und offen für gesellschaftliche Fragen. Neben der persönlichen Entwicklung seiner Mitglieder und rein freimaurerischen Themen interessiert er sich zum Beispiel für den Schutz der Menschenrechte, für ethische Fragen oder den Kampf gegen Diskriminierung.

Sein Engagement in der Gesellschaft zeigt sich in verschiedenen Formen. So werden den Logen jährliche Studienthemen vorgeschlagen, die sie zur Teilnahme einladen. Der GrossOrient der Schweiz unterstützt auch aktiv mehrere humanitäre oder soziale Projekte in der Schweiz und in der Welt.

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Die praktizierten Riten

Freimaurerische Zusammenkünfte finden in einem Rahmen statt, der die Gepflogenheiten festlegt, die eingehalten werden müssen, um der geleisteten Arbeit einen Sinn zu verleihen. Dabei kann es sich um Gesten, Symbole, Zeichen oder auch um Sprachwerkzeuge und die Art und Weise, wie man sich bewegt, handeln.

Alle freimaurerischen Riten basieren auf einer gemeinsamen Architektur, unterscheiden sich aber durch einige Besonderheiten voneinander. Die wichtigsten Riten, die in der Freimaurerei praktiziert werden, sind der Französische Ritus, der Ancien Accepté Rite Ecossais, der Rite Ecossais Rectifié, der Ruchon-Ritus, der Emulation-Ritus, der Schröder-Ritus und der Memphis-Misraïm-Ritus.

Der Großorient der Schweiz ist eine „multirite“ Obödienz. Das heißt, er vereint Logen, die nach verschiedenen Riten arbeiten. Bisher sind im Großorient der Schweiz fünf Riten in Gebrauch: Französischer Ritus, Ancien Accepté Rite Ecossais, Rite Ecossais Rectifié, Ruchon-Ritus und Schröder-Ritus.

In der Deutschschweiz ist der Schröder-Ritus die Mehrheit. In der französischsprachigen Schweiz und im Tessin praktizieren die Logen den Alten und Angenommenen Schottischen Ritus, den Rektifizierten Schottischen Ritus, den Französischen Ritus und den Ruchon-Ritus.

Vorstellung der Logen

Les Amis de Saint Jean

Rektifizierter Schottischer Ritus

Genf, Schweiz

Apollonius von Tyana

Ruchon Ritus

Genf, Schweiz

Gewerkschaftshaus

Angenommener Altschottischer Ritus

Bellinzona, Schweiz

Entwicklung

Ritus Evolution

Lausanne, Schweiz

Treue und Freiheit

Angenommener Altschottischer Ritus

Genf, Schweiz

Heinrich Pestalozzi

Rite de Schröder

Zürich, Suisse

Jose de San Martin

Rite Ecossais Rectifié

Genève, Suisse

Das Labyrinth

Französischer Ritus

Genf, Schweiz

Libertas und Progressus

Schröders Ritus

Zug, Schweiz

Mozart und Voltaire

Französischer Ritus

Genf, Schweiz

Officium et Fidelitas

Schröders Ritus

Sargans, Schweiz

Phoenix

Französischer Ritus

Montreux, Schweiz

Die drei Tempel

Angenommener Altschottischer Ritus

Carouge, Schweiz

Venoge

Ruchon Ritus

Penthalaz, Schweiz

Der Weg des Wissens

Angenommener Altschottischer Ritus

Lyon, Frankreich

Hugues de Payns

Begradigter Schottischer Ritus

Lyon, Frankreich

Zum Flammenden Stern

Rite de Schröder

Berne, Suisse

Vorstellung einiger Mitglieder

Sofiane

Sofiane

Christophe

Christophe

Jacques

Jacques

Michel

Michel

Nicolas

Nicolas

Alexandre

Alexandre

Thomas

Thomas

Heinz

Heinz

Didier

Didier

Philippe

Philippe

Francesco

Francesco

Martin

Martin

Unsere Geschichte

Eine reiche Geschichte

Eine engagierte Obedienz

Die Herausforderungen

Häufig gestellte Fragen

Welchen Rechtsstatus hat die GOS?

Wie alle freimaurerischen Obödienzen des Landes ist der GRAND ORIENT DE SUISSE ein Verein im Sinne der Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Werden Frauen zur GOS zugelassen?

Es gibt männliche, gemischte und weibliche Obedienzen. Der Schweizerische Grossorient ist eine männliche Obedienz, aber seine Logen haben den Spielraum, Besuchsschwestern aufzunehmen oder nicht, damit sie an ihren Arbeiten teilnehmen können. Die Logen sind also männlich in der Zusammensetzung ihrer Mitglieder und oft de facto gemischt in der Durchführung ihrer Arbeit.

Welchen Sinn hat es, einer Obedienz anzugehören?

Seit ihren Anfängen hat sich die Freimaurerei dafür entschieden, sich in Form von Logenverbänden zu organisieren. Eine Föderation von Logen trägt den Namen Obedienz. Die Obedienzen sind national. Sie stellen die brüderliche Verbindung zwischen den Logen sicher. Aber auch die Obedienzen selbst unterhalten über internationale freimaurerische Strukturen Beziehungen untereinander.

Die Obedienzen tragen in ihrem unterscheidenden Titel in der Regel die Worte „Grand Orient“ oder „Großloge“ oder auch „Föderation“. Neben den freimaurerischen Obödienzen gibt es auch einige wenige unabhängige Logen, die weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene von den Obödienzen formell freimaurerisch anerkannt werden.

Welche Loge wählen Sie?

Eine freimaurerische Obödienz vereint eine bestimmte Anzahl von Logen auf nationaler Ebene. Aber wie kann sich ein Laie darin zurechtfinden?

Für einen Laien, der in die Freimaurerei eintreten möchte, empfiehlt es sich zunächst, seine Bewerbung nach der geografischen Lage der Loge in Bezug auf seinen Wohnort auszurichten, da er so einen zu weiten Anfahrtsweg vermeiden kann.

Abgesehen davon hat jede Loge eine eigene Färbung, die sich oft in dem von ihr praktizierten freimaurerischen Ritus manifestiert. Der Schweizerische Grossorient umfasst Logen, die nach verschiedenen Riten arbeiten.

Da die Kandidaten naturgemäß nicht wissen, wie die einzelnen Riten der Freimaurerei funktionieren, werden sie bei ihren Vorbereitungen auf Freimaurer treffen, die sie unter Berücksichtigung ihres eigenen Profils am besten leiten und beraten können.

Was unterscheidet die GOS von anderen Obedienzen?

Jede Obedienz hat ein spezifisches Profil, das sich auf das Geschlecht, die Riten und die vorherrschende philosophische Strömung bezieht. Der Großorient der Schweiz ist eine männliche Obödienz, bei der es jeder Loge freisteht, ob sie Schwestern zu Besuch empfangen will oder nicht. Der Großorient der Schweiz vereint Logen mehrerer verschiedener Riten. Er betrachtet metaphysische Auffassungen als Sache des alleinigen Bewusstseins seiner Mitglieder.

Muss man an Gott glauben, um Mitglied der GOS zu werden?

Diese Frage ist legitim, denn es gibt tatsächlich Freimaurer-Glaubensgemeinschaften, die den Glauben an Gott verlangen: Es sind die mit der Vereinigten Großloge von England verbundenen Obedienzen. Im Gegensatz dazu gehört der Großorient der Schweiz, der völlig unabhängig von der Vereinigten Großloge von England ist, zur Strömung der liberalen adogmatischen Freimaurerei. Die Logen des Schweizerischen GrossOrients sind frei, ob sie „zum Ruhme des grossen Architekten des Universums“ arbeiten wollen oder nicht, wobei dieser Begriff im Übrigen keinerlei Bezug zu irgendeiner Religion nimmt. Die Mitglieder des Großorient der Schweiz können an Gott glauben oder nicht glauben, sie können sich als Gläubige, Agnostiker oder Atheisten bezeichnen. Die Freimaurerei beruht auf dem Grundsatz der gegenseitigen Toleranz, der Achtung vor anderen und vor sich selbst und der absoluten Gewissensfreiheit“, so der Großorient der Schweiz.